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Politisch predigen

Impulse und Podiumsdiskussion am 11. Februar 2026 in der Marktkirche

Essen, 06.02.2026. „Politisch predigen. Warum der Streit notwendig ist“ lautet der Titel einer öffentlichen Veranstaltung mit Impulsvorträgen und einer Podiumsdiskussion, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Evangelische Rundfunkreferat NRW und die Citykirchenarbeit der Evangelischen Kirche in Essen am Mittwoch, 11. Februar, von 18 bis 20 Uhr in die Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, einladen.

Immer öfter sind Predigten und öffentliche Andachten der Kritik ausgesetzt, weil sie politisch Position beziehen. Aber gibt es die Möglichkeit, die christliche Botschaft zu verkündigen, ohne sich politisch zu äußern? Das Wort Gottes zu verkündigen bedeutet immer auch, sich in der Welt zu positionieren. Das haben die alttestamentlichen Propheten mit Jesus von Nazareth, Paulus von Tarsus und den Evangelisten gemeinsam. Gott sprach und spricht die Menschen immer auch als soziale Wesen an, fragt nach ihrer Verantwortung für das Gemeinwesen.

Doch ist es eine Frage politisch reden zu müssen, eine andere Frage, auf welche Weise das geschieht. Die biblischen Texte zeigen: Es ist riskant, in Gottes Namen das Wort zu ergreifen. Diesem Risiko kann niemand ausweichen. Streit ist oft unumgänglich. In dieser Veranstaltung soll daher die politische Dimension der christlichen Botschaft diskutiert werden:

Nach einer Begrüßung und Einführung berichten Julia-Rebecca Riedel und Petra Schulze, Evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR, über Beobachtungen aus der Praxis. Zur „Politischen Dimension der christlichen Botschaft“ nehmen Prof. Dr. Ralf Frisch, Evangelische Hochschule Nürnberg und Mitglied im „Forum Kirche & Theologie“, und Pfarrerin Silke Niemeyer aus Münster Stellung. Die anschließende Podiumsdiskussion mit allen Beteiligten moderiert Dr. Frank Vogelsang, Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland.

Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

 

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